Karl-Heinz Land folgen

Zu wenig, zu langsam

News   •   Okt 20, 2016 16:32 CEST

Deutschland bleibt ein Nachzügler in der Digitalen Transformation und liegt wie im Vorjahr im internationalen Vergleich auf Platz sechs. Das zeigt der heute in Berlin vorgestellte Monitoring-Report Wirtschaft Digital 2016. TNS Infratest und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) haben die Studie für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) erstellt. Lesen Sie dazu die Stellungnahme der Initiative Deutschland Digital (IDD) in deren Blog:

Platz sechs hinter den USA, Südkorea, Großbritannien, Finnland und Japan ist für den Standort Deutschland eine schlechte Nachricht, zumal kaum eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr zu erkennen ist. Von 100 Indexpunkten erreichte Deutschland 53 Punkte und damit nur einen mehr als noch 2015. Damit bleiben die Aufgaben für Wirtschaft und Politik unverändert groß. In einer immer schneller und stärker transformierenden Weltwirtschaft darf Deutschland den Anschluss nicht verlieren. Im Gegenteil, es muss seine Anstrengungen steigern.

An erster Stelle sind die Unternehmen gefragt. Nur 27 Prozent der Unternehmen in der gewerblichen Wirtschaft erreichen mehr als 70 von 100 Indexpunkten und gelten damit als „hoch digitalisiert“. Dieses Ergebnis muss als Weckruf aufgenommen werden. Durchschnitt, und nichts anderes spiegelt die Studie wider, darf nicht der Zukunftsanspruch einer führenden Wirtschafts- und Exportnation sein. Schnelles, strategisches Umdenken ist gefragt. Vor allem der Mittelstand, der laut des Reports hinter Klein- und Großunternehmen zurückfällt. Besorgniserregend: Sein Indexwert dürfte auch in den kommenden Jahren bei 50 Punkten stagnieren.

...

Zur kompletten Stellungnahme im Blog der IDD geht es hier

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Kommentar